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Gärtnerei Bahlmann - im Wandel der Zeit

Die Geschichte der Gärtnerei Bahlmann ist
untrennbar mit Schlagwörtern wie Neuorientierung und Beständigkeit verbunden.


1938:
    Die Gärtnerei Bahlmann wird von Gärtnermeister Arnold Bahlmann ein Jahr vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges gegründet. Der Betrieb, gelegen am katholischen Friedhof von Dinklage, startet mit einem umfassenden Angebot. Neben dem Gemüse-, Garten- und Landschaftsbau werden auch Bereiche wie Grabpflege, Samenhandel sowie die Topf- und Schnittblumenproduktion abgedeckt.
1940 bis 1945:
    Während der Kriegszeit wird auf zusätzlich angepachteten Ackerflächen Gemüsebau für die Versorgung der Bevölkerung betrieben.
Die 50er:
    Anfang der 50er Jahre wird die Produktpalette um den Anbau von Tabakjungpflanzen erweitert. Diese liefert das Unternehmen an Tabakbauern in der Umgebung und sogar bis an die holländische Grenze aus. Ebenfalls wird der Bereich Landschaftsbau um die Leistung 'Neuanlage und Pflege von Kriegsgräberfriedhöfen' ausgebaut. Mitte der 50er Jahre wird darüber hinaus die Produktion von Schnittblumen wie Tulpen, Chrysanthemen, Nelken und Fresien in das Programm des Betriebes aufgenommen. Das Sortiment wird neben dem eigenen Blumengeschäft auch über den modernen Fahrverkauf vertrieben.
Ab 1960:
    Es erfolgt eine Spezialisierung der Produktion auf Eriken, Azaleen und Sommerblumen. Die Schnittblumenerzeugung wird komplett eingestellt und der Betrieb entwickelt sich zum reinen Topfpflanzenbetrieb.
1972:
    Am 13. November 1972 wird ein großer Teil der Gewächshäuser durch einen Orkan zerstört. 2.500 m² Gewächshausfläche werden vollständig vernichtet und es dauert mehrere Monate bis die Gärtnerei wieder vollends hergestellt ist.
1974:
    Der Unternehmensgründer Arnold Bahlmann verstirbt am 1. Juli 1974. Die Gärtnerei wird von seinem Sohn, Gärtnermeister Ludger Bahlmann, übernommen. Das Blumengeschäft in der Ortsmitte führt die Tochter Hildegard Schmunkamp, geb. Bahlmann, weiter.
1984:
    Die Produktion von Eriken und Azaleen wird ausgebaut - weitere Sorten von Sommerblumen und Weihnachtssterne als Saisonpflanzen werden ins Sortiment aufgenommen. Für diese Erweiterung werden zusätzliche Freilandflächen, z.B. an der Schweger Mühle, dazu genommen.
Mitte der 90er:
    Die Produktionsmenge von Eriken wird aufgrund der Ausweitung der Calluna Vulgaris-Kultur minimiert. Gleichzeitig wird der Bereich 'Endverkauf' an der Drostestraße erheblich ausgebaut.
2001:
    Nach mehreren Jahren der Gastanlieferung an die Vermarktungsgesellschaft Nordwest Blumen Wiesmoor wird die Gärtnerei festes Mitglied.
2004:
    Die Gärtnerei Bahlmann schlägt neue Wege ein. Im Sommer 2004 beginnt der Um- und Rückbau der Produktionshäuser und es entsteht ein neuer Nahversorgerstandort mit den Firmen: PLUS, Bäckerei Heitmann und dem erweiterten Einkaufsangebot der Gärtnerei Bahlmann.
2005:
    Stetige Optimierung der Produktpalette im Hinblick auf veränderte Kundenwünsche.
2007:
    Das Saisonhaus wird durch eine Modernisierung zu einem weiteren Verkaufsraum ausgebaut und durch eine Umstrukturierung im Team passt sich die Gärtnerei dem modernen Zeitgeist an.
2008-2009:
    Fahrzeuge und technische Anlagen der Gärtnerei werden auf den neusten Stand gebracht. Somit ist es weiterhin möglich, trotz ständig steigender Rohstoffpreise ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis anzubieten.
2010:
    Ein weiteres Kulturgewächshaus (PrinsHaus) wird durch Modernisierungsarbeiten zu einem Saisonverkaufsraum ausgebaut. Es werden c.a. 1250m² Pflasterfläche eingezogen und über 55 neue Alutische aufgestellt. Desweiteren wird das Kulturgewächshaus (Hensler) völlig entkernt und ebenfalls mit neuen Alutischen ausgestattet. Durch diese Neuerungen hoffen wir eine noch bessere Qualität unseren Kunden bieten zu können.
    Fertigstellung ist für mitte/ende Juli geplant.
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